Philosophie

 
Über Zivilisationen

Reinhard Matern,
Über Zivilisationen und die Goldenen Regeln

1. Auflage Herbst 2017,
Version 1,
Cover: Joshua, unter der Verwendung
eines freien Bildes (Public Domain),
ISBN 9783929899917 (ePub)
ISBN 9783929899924 (Mobi)
ISBN 9783929899931 (PDF - 40 S.)

Euro 2,99

– 16.10.17 –

Die Erörterung über Zivilisationen und die Goldenen Regeln ist zentral ein sprachliches Projekt, das dazu dienen soll, eine angemessen Bedeutung und mittels dieser einen möglichen Bezug zu finden. Reinhard Matern sucht und entwickelt ein Kriterium, um zivilisierte von unzivilisierten Gesellschaften zu differenzieren und nutzt dabei die weltweit entstanden Goldenen Regeln, die er im Plural anführt, weil sich die überlieferten Formulierungen konkret unterscheiden. Es sind jedoch nicht die Unterschiede, sondern es ist das Gemeinsame, das ihn auf dem Weg zu einem allgemeinen Kriterium interessiert.

Primär im ersten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung werden Spruchweisheiten notiert, über deren Ursprünge nichts bekannt ist. Die Goldenen Regel erlauben gegenüber dem formalisierten Vergeltungsrecht eine grundsätzlich andere Herangehenweise an menschliches Verhalten, ist auf Gleichbehandlung ausgerichtet. Diese vergleichsweise moderne Haltung ermöglicht es, ein allgemeines Kriterium zu bilden. Empirisch ist Gleichbehandlung in heutigen Gesellschaften jedoch immer noch nicht vollzogen, eine Zivilisation deshalb noch nicht erlangt.

Zum Abschluss findet sich ein Ausblick, der eine Erweiterung der Perspektive aufgrund zukünftiger Entwicklungen anstrebt: die Integration von humanoiden Robotern.

Bei den Ruhrbaronen wurde das erste Kapitel vorab präsentiert: → Zivilisationen? - Die Vorarbeit. Engine Hedda hat ein → Video zur Verfügung gestellt, in dem die besondere Rolle von Ethiken behandelt werden.

PDF-Vorschau ¦ Google-Vorschau

 
Cover: Wettbewerb

Hg.: Kathrina Talmi,
Im Wettbewerb

1. Auflage Herbst 2016,
aktuelle Version 1,
Cover: Joshua, unter der Verwendung
des Bildes ‚Schatten‘ von Swordfish-yang, CC-Lizenz (BY 2.0)
[http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de
aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de]
ISBN 9783929899887 (ePub)
ISBN 9783929899894 (Mobi)
ISBN 9783929899900 (PDF - 113 S.)

Euro 4,99

– 17.10.16 –

Der von Kathrina Talmi herausgegebene Band enthält praxisbezogene Essays von drei Autoren des Sprachanalytischen Forums: von Kai Pege über philosophische Essays, von Kathrina Talmi über wirtschaftliches Verhalten und von Reinhard Matern über den aktuellen Stand im Konflikt mit dem Nahen Osten. Im Zentrum des Bandes stehen sozialphilosophische Themen, die aus analytischer Sicht behandelt werden.
Kai Pege kritisiert die anhaltende Verschulung, Formalisierung und Erstarrung, die von universitärer Seite aus betrieben wird und prüft, welche Kriterien tatsächlich erforderlich sind, um ein Abfassen von philosophisch wissenschaftlichen Essays gewährleisten zu können.
Reinhard Matern nimmt Huntingtons Wendung hin zu einer politikwissenschaftlichen Zivilisationstheorie auf und prüft in der Auseinandersetzung mit dem Nahen Osten, inwieweit der Ansatz geschichtsphilosophisch brauchbar ist.
Im Zentrum des Bandes stehen aber wirtschaftliche Fragen, die von Kathrina Talmi aufgeworfen werden: In drei Essays, wobei einer für den Band titelgebend war, wird aus einer Verhaltensperspektive philosophisch auf die Wirtschaft eingegangen, auch auf relativ neue Ereignisse im Zusammenhang mit digitalen Produkten.

Das erste Kapitel hat Kai Pege in seinem → Blog vorveröffentlicht. Hier halten wir noch eine knappe PDF-Vorschau bereit:

PDF-Vorschau ¦ Google-Vorschau

 
Cover: Analytische_Phil

Kai Pege,
Eine Theorie des selektiven Bezugs

1. Auflage Frühjahr 2015,
aktuelle Version 1.1,
Cover: Joshua, unter der Verwendung
von Textures aus: freetextures.org
ISBN 9783929899856 (ePub)
ISBN 9783929899863 (Mobi)
ISBN 9783929899870 (PDF - 128 S.)

Euro 4,99

– 29.05.15 –

Die von Kai Pege vorgelegte Theorie beschäftigt sich mit sprachlichen Bezügen. Das Wort ‚selektiv‘ wird in diesem Kontext genutzt, weil die Herangehensweise deskriptiv ist, nicht normativ, weil berücksichtigt wird, dass Bezüge auf Wirklichkeiten einzuschätzen sind, nicht einfach gegeben sind. Selektiv vorzugehen, ist ohnehin Forschungspraxis, nicht einmal an der Bildung eines verbindlichen Ideals hat der Autor ein bekundetes Interesse.

Gleichwohl entwickelt Kai Pege im Kontext seiner Analysen ein sprachliches Verfahren, das in besonderer Weise nach Angemessenheit fragt, nach der Angemessenheit von sprachlichen Bedeutungen und möglichen Bezügen. Er spricht von einem ‚analytisch differentiellen‘ Vorgehen, das sogar sprachliche Synonomie verwirft, zu Gunsten von sprachlichen Unterschieden, und zwar zur Erlangung von Bezugsrelevanz und möglichen Bezügen.
Ein nicht geringes Gewicht hat in dem Essay die Auseinandersetzung mit relevanten Positionen von Tarski, Quine, Davidson, Kripke, Putnam.

Das erste Kapitel hat Kai Pege in seinem → Blog vorveröffentlicht. Hier halten wir noch eine knappe PDF-Vorschau (S. 1-14) bereit:

PDF-Vorschau ¦ Google-Vorschau

Anlässlich des Erscheinens von Peges Theorie ist in der → Rheinischen Post ein größerer Artikel über den Verlag erschienen. Engine Hedda hat ein Video über das → Sprachanalytische Forum und seine Publikationen vorgelegt.

 
Cover: Analytische_Phil

Hg.: Kai Pege
Analytische Philosophie?

1. Auflage Herbst/Winter 2014,
aktuelle Version: 1.3,
Cover: Joshua, unter der Verwendung
von Textures aus: freetextures.org
ISBN 9783929899825 (ePub)
ISBN 9783929899832 (Mobi)
ISBN 9783929899849 (PDF - 106 S.)

Euro 4,99

– 27.01.14 –

Der Titel des Bandes greift eine Frage auf, die im alltäglichen Umgang aufkam: die Frage nach analytischer Philosophie, vom Rücksitz eines Autos gestellt. Dieser Kontext bot den Anlass, eine Herangehensweise zu wählen, die bislang nicht üblich war: auszuprobieren, was eine Einbeziehung des Alltags und Umgangs erbringen könnte, ohne auf Komplexität zu verzichten.

Diese Öffnung hat zu überraschenden Ergebnissen geführt, die eine Weiterentwicklung der analytischen Philosophie erlauben, auch und in besonderer Weise theoretisch: Die Beachtung von umgangsprachlichem Verhalten kann dabei behilflich sein, Sprache besser zu verstehen, als dies eine traditionelle wissenschaftsphilosophische Ausrichtung ermöglichen würde.

Die Beiträge zu diesem Band haben Kathrina Talmi, Reinhard Matern und Kai Pege eingebracht. In → Peges Blog ist der Titelaufsatz vorveröffentlichte worden, ebenfalls lässt sich ein → Ausschnitt von Kathrina Talmis Beitrag öffentlich lesen. Von Mark Ammern gibt es eine → Notiz zu diesem Band, die erläutert, um was es in den Essays geht. Engine Hedda hat ein Video über das → Sprachanalytische Forum und seine Publikationen vorgelegt.

PDF-Vorschau ¦ Google-Vorschau

 

 
Cover: Kleinverlegen

Hg.: Helge Bol / Mark Ammern
Über die Kunst,
klein zu verlegen

1. Aufllage Herbst/Winter 2013,
aktuelle ePub- u. Mobi-Vers.: 1.1,
aktuelle PDF-Version: 1.0,
Cover: Joshua, unter der Verwendung
von Textures aus: freetextures.org
ISBN 9783929899689 (ePub)
ISBN 9783929899696 (Mobi)
ISBN 9783929899818 (PDF - 79 S.)

Euro 2,99

– 23.12.13 –

Haben sich Buchverlage und ihre Produkt-Manager von der Gesellschaft verabschiedet? Glaubt man den verbreiteten theoretischen Grundlegungen, die bei der Auflagenproduktion ansetzen und in verschiedene Ausrichtungen und Wirtschaftsprinzipien differenziert werden, ist eine gesellschaftliche Relevanz kaum auszumachen.

In diesem Band wird ein alternativer Weg eingeschlagen: das Gewicht liegt auf der gesellschaftlichen Vermittlung zwischen Autoren und Lesern, unabhängig von historischen Buchformen. Mit den Essays gelangt das Interesse für Buchverlage in die Mitte der Gesellschaft, in die ‚digitale Revolution‘. Weil sich der Investitionsaufwand für eBooks in Grenzen hält, bietet diese Buchform eine besondere Chance für Klein- und Mikroverlage.

Es bleibt nicht aus, die Politik einbeziehen zu müssen, denn in Europa gelten eBooks bislang nicht als Bücher, sondern als Dienstleistung, als Konvertierungsresultat, dem weiter keine Beachtung zu schenken ist. Ein solches Verhalten ist nicht nur borniert, sondern auch geschäftsschädigend!

PDF-Vorschau ¦ Google-Vorschau

Von Kathrina Talmi gibt es über das eBook eine → Blognotiz. Engine Hedda hat ein Video über das → Sprachanalytische Forum und seine Publikationen vorgelegt.

 
Cover: Matern, Sprachgeschichte

Reinhard Matern,
Über Sprachgeschichte und
die Kabbala bei Horkheimer
und Adorno

1. Auflage Frühjahr 2013,
aktuelle ePub- u. Mobi-Vers.: 1.2,
aktuelle PDF-Version: 1.0,
Cover-Zeichnung: Barbara Koxholt,
ISBN 9783929899627 (ePub)
ISBN 9783929899634 (Mobi)
ISBN 9783929899641 (PDF - 200 S.)

Euro 7,49

– 15.04.13 –

Bislang vernachlässigte man in der Forschung sowohl die Ansichten von Horkheimer und Adorno über Sprachgeschichte als auch Zusammenhänge mit jüdischen Theologien, die gemeinsam die Grundlage der Geschichtsphilosophien innerhalb der ‚Dialektik der Aufklärung‘ bilden; mit der vorliegenden Untersuchung werden die Versäumnisse nachgeholt.

Matern bietet eine ausführliche, aber sehr konzentrierte Diskussion im Kontext von ethnographischen, philologischen und theologischen Forschungen. Der große Aufwand ist erforderlich, um (a) mögliche Bezüge von Horkheimer und Adorno herausstellen zu können, (b) eine Basis für angemessene Interpretationen zu erhalten. Resultat der Forschung ist, dass beide Autoren unterscheidbare apokalyptisch messianische Theologien entwerfen, die nachweisbar im Kontext von messianischen Ausrichtungen innerhalb der jüdischen Kabbala stehen.

Die Arbeit ist erstmals 1995 im Druck erschienen, hrg. vom Sprachanalytischen Forum, einer philosophischen Arbeits- und Forschungsgruppe, die es in dieser offiziellen Form leider nicht mehr gibt. Im Jahr 2000 wurde die dritte Auflage erreicht. Mit dem eBook werden die Forschungsresultate wieder zur Verfügung gestellt. Der Text ist den inzwischen erfolgten Rechtschreibreformen angepasst worden.

PDF-Vorschau ¦ Google-Vorschau


Engine Hedda hat ein Video über das → Sprachanalytische Forum und seine Publikationen vorgelegt.

 
Cover: Pege, Sprachauffassungen

Kai Pege,
Über Horkheimers und
Adornos Auffassungen
philosophischer Sprache.
Eine Analyse im Kontext
jüdischer Theologien.

1. Auflage Frühjahr 2013,
aktuelle ePub- u. Mobi-Vers.: 1.2,
aktuelle PDF-Version: 1.0,
Cover: Joshua
ISBN 9783929899658 (ePub)
ISBN 9783929899665 (Mobi)
ISBN 9783929899672 (PDF - 111 S.)

Euro 4,99

– 15.04.13 –

In seinem analytischen Essay bearbeitet Pege ein unlängst überfälliges Thema. In der Forschung sind die Sprachphilosophien von Horkheimer und Adorno, sieht man von einigen völlig unzureichenden Absätzen in Büchern und von einigen Aufsätzen ab, unberücksichtigt geblieben. Doch ist Sprachphilosophie auch für die beiden Autoren Grundlage ihres Arbeitens.

Nicht minder relevant für die Ausbildungen ihrer Philosophien sind Einflüsse aus jüdischer Theologie. Obwohl es Hinweise genug gibt, hat bislang niemand eine vergleichende Erörterung vorgelegt.

Gleichgültig, ob man aus systematischem oder historischem Interesse wissen möchte, was die beiden Autoren in Bezug auf philosophische Sprachen beizutragen haben, die Sprachauffassungen und die Verhältnisse zur jüdischen Theologie müssen sorgfältig geklärt werden. Pege gibt nicht nur eine erste, sondern auch eine ausführliche Diskussion und eine plausible vergleichende Lesart. Er stellt die Philosophien als modernen Messianismus heraus.

Das Buch ist erstmals 1995 im Druck erschienen. Im Jahr 2000 wurde die vierte Auflage erreicht. Die Forschung hatte innerhalb des Sprachanalytischen Forums stattgefunden, das es offiziell leider nicht mehr gibt. Mit dem eBook werden die Resultate wieder zur Verfügung gestellt. Der Text ist den inzwischen erfolgten Rechtschreibreformen angepasst worden.

PDF-Vorschau ¦ Google-Vorschau


Engine Hedda hat ein Video über das → Sprachanalytische Forum und seine Publikationen vorgelegt.