 |
Mark Ammern, Hg, Analytische Belletristik. Essays.
Mit Beiträgen von K.Talmi / R.Matern / M.Ammern, 1. Aufl, Br, ca 100 S, Format: 19 X 12, Umschlag: Barbara Koxholt, ISBN 978-3929899-49-8
Euro 14,-/SFr 27,- - in Vorbereitung -
|
|
Die Essays erläutern einen neuen Begriff: Analytische Belletristik. Betrachtet wird die künstlerische, auf Singularität ausgerichtete Sprache. Durch die Einbeziehung von schreibenden Figuren gelingt es, eine Frage nach Autonomie zu stellen (Talmi).
Sprachbezogene Differenzierungen eröffnen die Möglichkeit, auf Bezüge, Bedeutungen und Metaphern einzugehen. Von besonderem Interesse ist, ob es mehrdeutige Worte oder nur verschiedene geben kann (Ammern).
Schließlich wird eine kritische Abgrenzung der Analytischen Belletristik zu anderen Richtungen vorgenommen (Matern).
Die Autoren des Buches gehören zu den Initiatoren des Verlags.
|
|
 |
Georges Rodenbach, Dichtungen. Ausgewählt, aus dem Französischen übertragen und mit einem Essay begleitet von Oskar Fahr.
1. Auflage 2000, Br, 104 S, Format: 19 x 12, Umschlag: Joshua, ISBN 978-3929899-32-0 [ISBN 3-929899-32-9]
Euro 10,-/SFr 19,-
|
|
Georges Rodenbach (1855 - 1898) ist als Lyriker im deutschsprachigen Raum noch weitgehend unbekannt. Der flämische, französisch schreibende Symbolist, wird erstmals mit einer größeren Auswahl seiner Dichtungen vorgestellt. Man erfährt seine Lebenswelt, gedankliche Unabhängigkeit und seine Offenheit für das Ewige. Ein Symbolist, den es noch zu entdecken gilt.
Die Auswahl ist auf Versdichtungen konzentriert, die Dauer versprechen, umfaßt Gedichte als auch zwei längere Poeme: Das Buch von Jesus, das einen Blick auf die Geschichte des Christentums erlaubt, und Das mentale Aquarium, mit dem Rodenbach die Innenwelt erforscht. Erläuterungen und ein Essay von Oskar Fahr ergänzen die Ausgabe zu einer Edition, die ein Schlaglicht auf das in Deutschland zu unrecht übergangene lyrische Schaffen des Autors wirft.
Oskar Fahr, Jg. 1932, übersetzt aus dem Französischen und dem Englischen, (Georges Rodenbach; Projekt William Blake), er schreibt Erzählungen, die kontinuierlich in der Literaturzeitschrift «Der Mongole wartet» erscheinen, und Gedichte. In der wissenschaftlichen Reihe: «Strukturen der Macht. Studien zum politischen Denkens Chinas», Münster, ist er Mitherausgeber.
Rheinische Post, 18. Okt. 2000
«Schon in der ersten Gruppe, Gedichte die einen Rückblick auf die Jugend darstellen, macht sich die beträchtliche Bildkraft geltend, getragen von einer Intensität in der Gefühlsbeteiligung, die bei den Romanen französischer Sprache so nicht auftritt.»
|
|
 |
Michaela Seul, Gelbe Zettel. Erzählungen.
2. Auflage 2000, Br, 112 S, Format: 19 x 12, Umschlag: Barbara Koxholt, ISBN 978-3929899-20-7 [ISBN 3-929899-20-5]
Euro 10,-/SFr 19,-
|
|
Mit Gelbe Zettel führt Michaela Seul in Beziehungswelten: In die Konflikte von individuellem und gemeinsamem Leben, in die Wünsche, den Streit, die Sprachlosigkeit.
Sie erzählt von einem Mutter-Tochter-Konflikt, von gegensätzlichen jungen Frauen, von abgekühlten Liebesbeziehungen, in denen Entscheidungen ausbleiben. Der Ton ist so vielseitig wie die Ereignisse der Geschichten und bleibt stets transparent.
Michaela Seul, Jg. 1962, ist schriftstellerisch sehr vielseitig: Sie veröffentlicht Erzählungen, Romane, Krimis, und sie ist Mitautorin vom «Frauenmotorrad Handbuch» (Verlag Frauenoffensive). 1993 hat sie den 1. Wiener Werkstattpreis, 1997 den Poetensitz der Literaturzeitschrift «Passagen» zuerkannt bekommen.
Impressum, Nachf., Jan.-März 99, Holger Benkel:
«Diese Texte hier beschreiben illusionslos und sensibel Erfahrungen in leidenschaftlich abgekühlten Lebenswelten, worin Partnerschaften, obwohl ersehnt, kaum mehr, oder selten dauerhaft, gelingen ...».
|
|
 |
Mark Ammern, Per. Burleske Briefprosa.
1. Auflage 2000, Br, 98 S, Format: 19 x 12, Umschlag: Barbara Koxholt, ISBN 978-3929899-13-9 [ISBN 3-929899-13-2]
Euro 10,-/SFr 19,-
|
|
Dieses Buch beinhaltet Briefprosa an fünf verschiedene Personen. Gemeinsam ist den Briefen eine Variation auf das faszinierende Thema Eros und eine dichte, imaginative, aber auch sprunghafte, aufbrechende Sprache. Den Beginn der erotischen Entdeckungsreise markieren Irritationen, die sich mit seiner Beantwortung einer Kontaktanzeige entzünden!
Anlässlich der Vorveröffentlichung von Irritationen, schrieb Dr. H. Jansen in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung: «Da legt Mark Ammern … ‚Burleske Briefprosa´ an einen anonymen Partner vor, die leid- und lustvolle Selbsterfahrung auf skurrile Weise zum kulturkritischen Flickerlteppich verknüpft.»
Mark Ammern, Jg. 1962, präferiert die kleineren Formen. Er veröffentlichte in verschiedenen Literatur- und Kulturzeitschriften, gehört zu den Initiatoren des Verlags. Hier erschienen zuvor an belletristischen Texten der Gedichtband Die Crux und ein Beitrag für den Essayband Diabolus.
neues rheinland, 2/2002:
«Unter seiner spröden Oberfläche steckt das kleine Werk voller Feinheiten und Anspielungen.»
|
|
|