Kultur

 
Cover: Bamberg/Micol, Vom Umgang mit dem Zufall

Ruth Bamberg / Philippe Micol, Hg,
Vom Umgang mit dem Zufall.
Acht Gespräche mit MusikerInnen
über Improvisation und Kultur.

1. Auflage 2000,
Br, 124 S,
Format: 22 X 15,5,
Umschlag: Ruth Bamberg,
ISBN 978-3929899-79-5
[ISBN 3-929899-79-5]

Euro 14,-/SFr 27,-

Die Gespräche mit improvisierenden Musikern geben Einblicke in die künstlerische Arbeit und in ein Kulturverständnis, das noch Herausforderungen einbezieht, auch die Weiterentwicklung von Kultur und nicht nur deren Reproduktion und Ausverkauf. Der Ton ist überraschend familiär, und in dieser Nähe bleiben die Gespräche stets konkret, die Anliegen greifbar und authentisch.

Ruth Bamberg ist Videokünstlerin, Philippe Micol Klarinettist und Saxophonist. Die Gespräche sind im Rahmen einer gemeinsamen Klang-Video-Installation entstanden.
Die Gesprächspartner sind: G.Gottschalk (Violine, Bratsche), M.Poore (Tuba, Elektronik), D.Ors-Hagen (Stimme), M.Theurer (Klavier), U.Völker (Akkordeon), St.Keune (Sopranino-Saxophon), E.Hirt (Gitarre, Elektronik), Jan Keller (Federbass).

Cover: Bamberg/Micol, CD

Zu dem Buch ist eine CD entstanden, auf der sich die Gesprächspartner musikalisch äußern. Der Titel lautet:

achtmal.1 - Soloschichten,
Various Artists,
Berslton 1000317,
Gesamtzeit 29:40

erschienen in der «improvisers series» von NUR/NICHT/NUR Experimental Sound Productions, Kleve, per Mailorder erhältlich.

 
Cover: Handbuch Literaturzeitschriften

Dorothée Leidig / Jürgen Bacia, Hg,
Handbuch deutschsprachiger
Literaturzeitschriften.

1. Auflage 2001,
Br, 180 S,
Format: 22 X 15,5
Umschlag: Joshua,
ISBN 978-3929899-80-1
[ISBN 3-929899-80-9]

Euro 19,-/SFr 37,-

Das neue Handbuch deutschsprachiger Literaturzeitschriften bietet über 450 recherchierte Zeitschriftentitel aus dem deutschsprachigen Raum. Darunter befinden sich Titel, die auf hohem Niveau aber mit kleiner Auflage erarbeitet werden, die unlängst etablierten Zeitschriften und solche, die alles andere als etabliert, die in vielerlei Hinsicht alternativ sind.

Das Buch ist für Autoren, Journalisten und Verlage ein Handwerkszeug, aber auch für Leser interessant, die die neuere Literatur über Zeitschriften mitentdecken möchten.

Die Herausgeber gehören dem Archiv für alternatives Schrifttum in NRW e.V. an.

DIE ZEIT, 25.07.97:

«Ein Handbuch? Ein Lesebuch! Das Nachschlagewerk als poetische Fibel für die neueste Literatur.»

Leselupe.de, 23.01.2002:

«Das Handbuch deutschsprachiger Literaturzeitschriften ist ein gutes Handwerkzeug für Autoren, aber auch für jeden Liebhaber neuerer Literatur. Nicht nur altehrwürdige Literaturzeitschriften sind aufgenommen, auch neue. Nicht nur in großen Auflagen erscheinende, auch kleine - einschließlich SF-Fanzines. Erstmals sind auch elektronische Zeitschriften mit erfasst.»

Federwelt, Nr. 33, April 2002:

«Insgesamt ist dieses Handbuch ein wichtiger kultureller Beitrag zu dem immer unübersichtlicher werdenden Literaturzeitschriftenmarkt.»

Berliner Zimmer, Salon im Netz, April 2002:

«Da das Handbuch in der neuen Auflage zahlreiche wichtige elektronische Zeitschriften, wie dichtung-digital, Digitab, das Electronic Journal Literatur Primär, Die Gazette oder das Literatur-Café, aufgenommen hat, können wir es auch allen im WWW aktiven Autoren und Autorinnen wärmstens empfehlen.»

Literaturkritik.de, Nr. 3, März 2004:

«Auch das Handbuch deutschsprachiger Literaturzeitschriften, von Dorothée Leidig und Jürgen Bacia herausgegeben, hat schon an sich einen hohen Unterhaltungswert. Zusammengetragen sind 450 Zeitschriftentitel aus dem deutschsprachigen Raum, darunter nicht wenige Kuriositäten - ich nenne hier nur D wie Die Damenschießgruppe und S wie Der Salmoxisbote. Das Handbuch enthält Angaben über Erscheinungsweise und -zeitraum, Umfang, Auflage, aber auch über den Preis sowie Kontaktadressen. Es ist damit ein nützliches Nachschlagewerk für alle, die sich mit Literaturzeitschriften beschäftigen wollen, ob nun rezeptiv oder als hoffnungsvolle Autoren, die ein Podium für ihre Texte suchen. Erfasst wurden Zeitschriften, in denen regelmäßig neue literarische Texte publiziert werden, mithin ein Medium, das die Literaturwissenschaft nur ausnahmsweise überhaupt wahrnimmt.»

 
Cover: Ammern/Bol, Kleinverlegen

Mark Ammern / Helge Bol,
Über die Kunst,
klein zu verlegen.
- Kleinverlage und Ökonomie -

2. erw. Aufl. 2001,
Br, 140 S,
Umschlag: Joshua,
ISBN 978-3929899-72-6
[ISBN 3-929899-72-8]

Euro 17,-/SFr 33,-

Die Essays erlauben einen Blick auf die Bedingungen und Entscheidungssituationen von Kleinverlagen. Besonderes Anliegen der Autoren ist, Handlungsalternativen innerhalb der Verlagskonkurrenz und des Buchmarktes aufzuzeigen, unter Berücksichtigung von On-Demand-Verfahren. Die zweite Auflage ist aufgrund von neueren Tendenzen wesentlich erweitert worden.

Nebenbei erfahren Leser etwas darüber, was Verlage zentral ausmachen und wie sich die Buchmärkte differenzieren lassen. Ein engagierter und gleichfalls ergänzter Ansatz im Rahmen von Kulturpolitik und Kulturwirtschaft rundet die Publikation ab.

Die Autoren gehören zu den Initiatoren des Verlags.

Papillon 1/98:

«Das ist Pflichtlektüre … Das ist, was wir nicht nur im kleinverlegerischen Bereich benötigen: Jene Symbiose zwischen idealistischem Eifer und konservativer Nüchternheit.»

Thema Wirtschaft 2/98 (IHK Niederrhein):

«Die als Resultat eines Forschungsprojekts erschienene Studie über die ökonomische Situation und über die ökonomischen Erfordernisse ist gerade für potentielle Gründer sehr wertvoll.»

Donate Fink, Kulturmanagement Network, 2002:

«Insgesamt wird in dem Büchlein auf sanfte Weise vieles hinterfragt, das schon als Gesetz galt, wie z.B. die Quersubventionierung guter Literatur mit seichter Literatur, es wird auf die Bedeutung des Verlagsumfeldes, der Programmatik und des Profils knapp und klar eingegangen. Es wird auch ein bisschen an dem Sendungsbewusstsein von Verlegern gekratzt, indem ebenfalls schnörkellos klar gemacht wird, dass niemand auf das Produkt warte, das man zu produzieren gedenke …

Entscheidend sei das Konzept, das Verlagsumfeld und - der entschiedene Wille zur Selbstausbeutung mit erheblichem gesundheitlichen und finanziellen Risiko. Die Autoren führen diesen Aspekt erfreulich deutlich aus. Sie vergessen dabei aber nicht, die Leidenschaft, die Vision, die Freude und die Lust am Verlegen ebenfalls zu beschreiben und so gelingt es ihnen, diese Seite des Verlegens ohne Larmoyanz, aber mit hilfreicher Klarheit, zu beschreiben. Eine kurzweilige Lektüre, die sicher jedem Bücherwurm jeden Verlag, dessen Produkt Buch er demnächst wieder in der Hand haben wird, näher bringt und höher schätzen lässt.»